Von Bienchen und Blümchen

Rund 12 Millionen Deutsche essen mehrmals pro Woche Honig. Grund genug für uns, die klebrige Leckerei einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei wollen wir sowohl die Entstehung, die Verwendung als auch die verschiedenen Sorten betrachten. Und auch verraten wir dir, wo du leckeren Honig kaufen kannst ;)

Die Honig-Geschichte

Honig wurde bereits in der Steinzeit von den verschiedensten Völkern als Nahrungsmittel, genauer gesagt als Süßungsmittel, verwendet. Aber auch Ausführungen über heilende Wirkungen des Honigs finden sich in altertümlichen Berichten. Im alten Ägypten wurde der Honig gar als "Speise der Götter" bezeichnet und war natürlich dementsprechend teuer. Während zuvor der Honig von Wildbienen geliefert wurde, wird ca. ab dem 7. Jahrtausend vor Christus auch Hausbienenhaltung betrieben. Damit hat sich auch das Feld der Imkerei entwickelt. Als Süßungsmittel spielt Honig aufgrund der industriellen Zuckerherstellung heutzutage keine entscheidende Rolle mehr. Dennoch ist er nach wie vor als Aufstrich und alternatives Süßungsmittel beliebt.

Nun aber zu den Bienchen und Blümchen

Kein Honig ohne Bienen: Bienen nehmen den Nektar lebender Pflanzen auf. Nektar wiederum ist eine von Pflanzen produzierte Flüssigkeit, welche über sogenannte Nektarien (Honigdrüsen) ausgeschieden wird und Insekten anlockt. Die Flüssigkeit ist reich an verschiedenen Zuckersorten

Biene, die Nektar sammelt

Kein Honig ohne Bienen: Bienen nehmen den Nektar lebender Pflanzen auf. Nektar wiederum ist eine von Pflanzen produzierte Flüssigkeit, welche über sogenannte Nektarien (Honigdrüsen) ausgeschieden wird und Insekten anlockt. Die Flüssigkeit ist reich an verschiedenen Zuckersorten und dient den Insekten als Nahrung. Außerdem tragen die Tiere die Pollen der Pflanze weiter zu anderen Pflanzen (der gleichen Art), was zu deren Fortpflanzung führt. Also eine gute Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Und darüber hinaus machen die lieben Bienchen so auch noch Honig. Bienen reichern den aufgenommenen Nektar mit körpereigenen Stoffen an und verändern ihn somit. Er wird im Bienenstock in Waben gespeichert und reift dort. Wer denkt, das war es schon, unterschätzt die fleißigen Bienen gewaltig. Während des Reifeprozesses wird der Honig noch mehrere Male durch sogenannte Transportbienen innerhalb des Bienenstockes umgelagert. So gelangen weiterhin Stoffe aus dem Bienenkörper in den Honig was letztendlich dazu führt, dass der Nektar eingedickt wird und das Wassergehalt reduziert wird. Im letzten Schritt wird der Honig in Lagerzellen über dem Brutnest mit einer luftundurchlässigen Wasserschicht überzogen. Hier kommt der Imker ins Spiel, denn er weiß nun, dass der Honig fertig ist.

Die verschiedenen Honig-Sorten

Honig-Sorten nach Art der Gewinnung

Je nachdem, wir der Imker nun den Honig verarbeitet, kann eine erste Unterscheidung der Honig-Sorten vorgenommen werden.

Honig-Herstellung
  • Schleuderhonig (die Bienenwaben werden mit Hilfe der Zentrifugalkraft in einer Honigschleuder geleert)
  • Scheibenhonig (wird aus Wabenstücken hergestellt, die komplett selbst von den Bienen gebaut wurden)
  • Wabenhonig (wird aus Wabenstücken hergestellt, die bis auf vom Imker zugegebene Wachstrennwände als Bauvorlage, ebenfalls komplett von den Bienen gebaut wurden)
  • Seim-, Tropf-, Press- oder Stampfhonig (wird durch Auslaufen oder Auspressen gewonnen, wurde aber weitestgehend durch die Honigschleuder abgelöst)

Honig-Sorten nach Art der Sammlung

Verschiedene Honig-Sorten
  • Honigtauhonig (hier sammelt die Biene keinen Nektar, sondern Honigtau, der von Blattläusen oder Schildläusen produziert wird)
        - Waldhonig (aus Nadelbaumwäldern)
        - Blatthonig (von Laubbäumen)
        - Tannenhonig (von Weisstannen)
  • Blütenhonig (aus dem Nektar von Blütenpflanzen, entweder verschiedener Pflanzen oder sortenrein)
        - Rapshonig (von Rapsfeldern)
        - Akazienhonig (von Robinienwäldern)
        - Heidehonig (aus Heidegebieten)
        - Buchenweizenhonig (von echtem Buchweizen)
        - Frühjahrsblütenhonig (von Frühjahrsblumen)
        - Sommerblütenhonig (von Sommerblumen)
        - uvm.!

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